Die Medienabhängigkeit nimmt zu

Die Medienabhängigkeit nimmt zu

15.11.2012
© RUB-Pressestelle, Marion Nelle
YouTube, Online-Spiele, Smartphone & Co.: Wenn der Medienkonsum überhandnimmt ...

Die Medienabhängigkeit von Individuum und Gesellschaft nimmt zu. Das Internet und die digitalen Medien stehen im Mittelpunkt des Buches „Medialisation - Von der Medienabhängigkeit des Menschen“, das PD Dr. Bert te Wildt, Leiter der Ambulanz der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums Bochum, jüngst veröffentlicht hat.

Im seinem Buch will er die Frage beantworten, „warum sich der Mensch im Zuge der digitalen Revolution mehr denn je von Medien abhängig macht und wie dies auf sein Leben zurückwirkt.“ Zentrale Aussage ist die Beobachtung, „dass der Mensch dadurch seine Existenz weitestgehend auf eine virtuelle Ebene verlagert“, erklärt der Autor: „Es gibt in Deutschland bereits mehr als eine halbe Millionen Medienabhängige im pathologischen Sinne, deren exzessive Nutzung von Internet und Computerspielen das Leben in der konkret-realen Welt weitgehend verdrängt hat.“

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2012/pm00387.html.de