Grenzenloses Interesse

Grenzenloses Interesse

© RUB-Pressestelle, Marion Nelle
Ein Hingucker: Die Tische der "Brasilianer" im Mensa-Foyer

Zum ersten Mal heißt es im Mensa-Foyer statt im Audimax „Grenzenlos“ an der Ruhr-Universität - und schon kurz vor der Eröffnung der „Internationalen Tage“ freuten sich die Aussteller an ihren Ständen über reges Interesse von Studierenden.

Welche Wege und Möglichkeiten gibt es ins Ausland zu gehen, wie bekomme ich ein Stipendium, was bieten mir die Partneruniversitäten der RUB? Antworten auf alle Fragen bekommen Studierende am 7. und 8. November im persönlichen Gespräch, in Vorträgen und Workshops. Prof. Nils Metzler-Nolte, Prorektor für Internationales, eröffnete die Internationalen Tage im Jubiläumsjahr 2012, denn bereits seit zehn Jahren lautet das Motto an der RUB rund um das Thema Auslandsaufenthalt „Grenzenlos“. Die Messe findet alle zwei Jahre statt.

Leicht ins Gespräch kommen

Im Foyer der Mensa hat die Veranstaltung jedoch weniger den Charakter einer Messe als vielmehr den eines informativen Stehcafés. Leicht kommt man an den Ständen des ERASMUS Student Network (ESN), beim Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA) und Landespracheninstitut (LSI), mit Vertretern der studentischen Organisationen AIESEC und IAESTE sowie der Zentralstelle für Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) ins Gespräch. Ehemalige „Outgoings“ geben ihre Erfahrungen weiter, es werden Sprachkursangebote vorgestellt, Wissenswertes zum Thema Praktikum und Arbeiten im Ausland und über Berufe in international agierenden Organisationen vermittelt.

Bunte Tische aus Brasilien …

Ein besonderer Hingucker sind die bunt geschmückten Tische der „Brasilianer“: Dr. Stephan Hollensteiner, Koordinator des ConRuhr Büros Lateinamerika, informiert über das Studium in Brasilien; zu Gast an der RUB ist außerdem der brasilianische Botschafter in Deutschland, Dr. Everton Vieira Vargas. Zum Thema „Akademischer Austausch und wirtschaftliche Kooperation“ hält er am Nachmittag einen öffentlichen Vortrag (Mittwoch, 7. November, 16 Uhr, Hörsaal HZO 80).

… und ein neuer „Doppel-Master“ mit Tours

Neben Brasilien steht auch Frankreich bei den diesjährigen Grenzenlos-Tagen im Fokus: Die bereits erfolgreich etablierten „Doppelabschlüsse“ mit der Universität Tours in den Fächern Philologie (Romanistik), Geschichte und Jura erhielten jüngst Zuwachs um einen weiteren „Doppel-Master“: „Techniques et Discours de la médiation culturelle“ (Diskurse und Praktiken kultureller Vermittlung) heißt der neue deutsch-französische Masterstudiengang, den Prof. Dr. Linda Simonis vom Germanistischen Institut (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) von Seiten der RUB koordiniert. Die Angebote der bilateralen Studiengänge kommen an. So berichtet Monika Sprung, Leiterin des International Office, zum Beispiel über eine erfreulich hohe Nachfrage nach dem deutsch-französischen Bachelorstudiengang „Nationales und europäisches Wirtschaftsrecht“.
Die Internationalen Tage bilden daher auch den passenden Anlass für den Antrittsbesuch des neuen Vizepräsidenten für internationale Angelegenheiten der Universität Tours, Prof. Arnaud Giacometti. Mit der Ruhr-Universität Bochum lernt er eine Partneruniversität kennen, die seit 1967 besonders eng mit der ehemaligen Université Orléans Tours (seit 1971 Université François Rabelais Tours) verbunden ist. Herzstück der Kooperation sind die Doppelabschlüsse, die es seit 1997 gibt. Vor zwei Jahren verlieh die RUB ihrer französischen Partneruni die Auszeichnung „Pro Societate multorum annorum“ („Für langjährige Partnerschaft“).

Jens Wylkop
Fotos: Marion Nelle

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Zu Besuch an der RUB: der neue Vizepräsident für internationale Angelegenheiten der Universität Tours, Prof. Arnaud Giacometti (Mitte) mit Prorektor Prof. Nils Metzler-Nolte (rechts) und Jutta Schmid, International Office der RUB (links)



Im Fokus: Frankreich



Einer der Infostände im Mensa-Foyer