Förderpreis Lehrerausbildung erstmals vergeben

Förderpreis Lehrerausbildung erstmals vergeben

31.10.2012
© Dr. Christiane Mattiesson (PSE)
Feierliche Preisverleihung in der RUB (v.l.): Bernd Brucker (Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen), Norbert Ermeling (Willy-Brandt-Gesamtschule), Henning Steff (Absolvent RUB), Corinna Schuster (Absolventin RUB), Carina Maaßen, M.Ed. (Deutsch, Philosophie), Prof. Dr. Silke Grafe (RUB, Erziehungswissenschaft), Hans-Jürgen Swenne (Willy-Brandt-Gesamtschule) und Dr. Rainer Wackermann (RUB, Physik)

Der von den Arbeitgeberverbänden Ruhr/Westfalen (AGV) gestiftete „Bochumer Förderpreis Lehrerausbildung“ ist am 30. Oktober erstmals verliehen worden. Auf einer akademischen Feier der Professional School of Education (PSE) der Ruhr-Universität erhielten Wissenschaftler, Lehrer und Studierende Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro für ihre wegweisenden Projekte an der Schnittstelle Schule-Hochschule.

Prämierte Projekte

Prämiert wurden die Arbeiten und Projekte von einer gemeinsamen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Schule. Die Preisträger und Projekte im Überblick:

  • Bochumer Förderpreis Lehrerausbildung (Preisgeld 2.000 €): Der Preis ging an das Kooperationsprojekt „Seminar zur Planung und Erprobung von Physikunterricht & Seminar zur Unterrichtsqualität/ Unterrichtsforschung“ von Prof. Dr. Silke Grafe (Erziehungswissenschaft) und Dr. Rainer Wackermann (Physik).
  • Förderlinie „Praxisorientierte Lehre im Studiengang Master of Education“ (Preisgeld 1.000 €): OStR Norbert Ermeling und StD Hans-Jürgen Swenne von der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum erhielten die Auszeichnung für ihr herausragendes langjähriges Engagement und Konzept „Das Schülerlabor als außerschulischer Lernort“.
  • Förderlinie „Wissenschaft trifft Schule“ (Preise für Studierende; dotiert mit jeweils 750 Euro): 
    Henning Steff (Didaktik Chemie) wurde ausgezeichnet für seine Masterarbeit „Untersuchung über die Entwicklung und Beurteilung von Modellexperimenten durch Lernende in Anlehnung an das Modellverständnis von Steinbuch“. Die Arbeit betrifft einen der prägendsten technischen Prozesse des Ruhrgebietes: den Hochofenprozess. Bei der Vermittlung dieses Themas versetzt Steff die Schülerinnen und Schüler in eine aktive Rolle. Sie bauen aus Alltagsgegenständen selbst ein Anschauungsmodell der Grundelemente des Hochofenprozesses.
    Corinna Schuster und Carina Maaßen teilen sich einen weiteren dieser Preise für ihre Masterarbeiten zur „Lesemotivation bei Kindern und Jugendlichen“, die ein theoriebasiertes Lesemotivationstraining zur Förderung der Leselust, des Interesses am Lesen sowie des lesebezogenen Selbstkonzepts von Schülerinnen und Schülern der 5. Jahrgangsstufe integrieren.

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Förderung der Lehrerausbildung

Die AGV und die PSE vertiefen mit dem Förderpreis ihre langjährige Zusammenarbeit. Mit dem Kooperationsvertrag zur „Gemeinsamen Förderung einer innovativen und praxisorientierten Lehrerausbildung an der Ruhr-Universität Bochum mit Schwerpunkt auf den MINT-Fächern“ setzen sich beide Seiten für eine Verbesserung der Lehre ein. In diesem Jahr lobten sie zum ersten Mal den neuen „Bochumer Förderpreis Lehrerausbildung“ aus.