„Alzheimer-Protein“ scheint Neurotransmitter-Produktion zu bremsen

„Alzheimer-Protein“ scheint Neurotransmitter-Produktion zu bremsen

20.08.2012
© Christina Looße
Andreas Schrötter (links) und Dr. Thorsten Müller setzen die Probe ins Massenspektrometer ein, mit dem sie die Proteinausstattung von Zellen analysieren.

Wie krankhafte Proteinablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen stören könnten, berichten Bochumer und Münchener Forscher um Dr. Thorsten Müller vom Medizinischen Proteom-Center der Ruhr-Universität in der Zeitschrift Molecular and Cellular Proteomics.

Komplette Proteinausstattung der Zellen analysieren

In Zellkulturen variierten sie die Menge des mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung stehenden Proteins APP sowie verwandter Proteine. Dann analysierten sie, wie sich diese Manipulation auf andere Proteine in der Zelle auswirkte. Das Ergebnis: Die APP-Menge hing mit der Menge eines Enzyms zusammen, das für die Produktion von Neurotransmittern wichtig ist und somit für die Kommunikation der Nervenzellen untereinander.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2012/pm00273.html.de