Kampf dem "Betonkrebs"

Kampf dem "Betonkrebs"

17.10.2011
© Lehrstuhl für Baustofftechnik, RUB

Wo der "Betonkrebs" zuschlägt, ist die Sanierung bald fällig – und sie ist meist teuer. Fahrbahndecken von Autobahnen sind da besonders gefährdet, weil sie der rollende Verkehr dauernd beansprucht. Dringen im Winter Alkalien aus Taumitteln in die entstehenden Risse ein, zersetzt sich die Spur. Die so genannten Alkali-Kieselsäure-Reaktionen (AKR) untersucht die neue DFG-Forschergruppe FOR 1498 an der Ruhr-Universität Bochum.

Auf den Spuren von Alkali-Kieselsäure-Reaktionen in Beton

Unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Breitenbücher (Lehrstuhl für Baustofftechnik) untersuchen Bauingenieure aus Bochum, Weimar, Karlsruhe sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung grundlegend den Zusammenhang von AKR-Einträgen und Vorschädigungen im Beton. Ziel ist es, die Zusammensetzung von Betonausgangsstoffen und die Größe der Bauteile gezielter aufeinander abzustimmen und zu verbessern. Die DFG fördert die Forschergruppe "Alkali-Kieselsäure-Reaktionen in Betonbauteilen bei gleichzeitiger zyklischer Beanspruchung und externer Alkalizufuhr" mit rund 1,7 Mio. € in den ersten drei Jahren.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00323.html.de