Förderpreis für Spitzenforschung zur MS

Förderpreis für Spitzenforschung zur MS

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Dr. Kerstin Hellwig, St. Josef Hospital, Bochum, Dr. Markus Krumbholz von der Ludwig-Maximilian-Universität München und PD Dr. Kristina Szabo, Neurologische Klinik Mannheim der Universität Heidelberg, (v.l. mit Urkunde) bekamen auf der DGN-Jahrestagung in Wiesbaden den Oppenheim-Förderpreis für Multiple Sklerose verliehen. Die Jury um Prof. Dr. Reinhard Hohlfeld, Universität München, Prof. Dr. Frauke Zipp, Universität Mainz, Prof. Dr. Hans-Peter Hartung, Universitätsklinikum Düsseldorf (v.r.), sowie Dr. Ferenc Tracik (l.), Leiter der klinischen Forschung Spezialitätenmedizin bei Novartis Pharma, gratulierte den Preisträgern

Einen Oppenheim-Förderpreis für Spitzenforschung zur Multiplen Sklerose (MS) haben Mediziner der RUB bekommen. Der mit 20.000 Euro dotierte dritte Preis ging an Dr. Kerstin Hellwig und Dr. Carsten Lukas vom St. Josef Hospital Bochum, Universitätsklinikum der RUB (UK RUB). „Kinderwunsch und Multiple Sklerose: ‚Stillt‘ Muttermilch auch die postpartale Schub- und Kernspinaktivität?“ lautet der Titel ihres Forschungsprojekts.

Führende Forscherin für "Schwangerschaft und MS"

Dr. Hellwig und Dr. Lukas untersuchen den Einfluss des Stillens auf die postpartale Krankheitsaktivität und die Hirnatrophieentwicklung im zeitlichen Verlauf. Die Jury war der Meinung, dass dieses wichtige Thema in Deutschland noch nicht die nötige Aufmerksamkeit erhält. Dr. Hellwig habe sich als führende Forscherin auf dem Gebiet Schwangerschaft und MS profiliert.
Verliehen wurden die Preise von Novartis Pharma auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Wiesbaden. Den mit 50.000 bzw. 30.00 Euro dotierten ersten und zweiten Preis erhielten Forscher aus München, Mannheim und Heidelberg.