RUB gründet Human Rights Village mit

RUB gründet Human Rights Village mit

22.07.2011

Die Stadt Venedig und EIUC (European Inter-University Centre) haben am 15. Juli 2011 im Palazzo Ducale ein Memorandum zur Gründung eines Human Rights Village im Kloster San Nicolo unterzeichnet. Die Ruhr-Universität gehört zu den Gründungsmitgliedern des europäischen Konsortiums EIUC, das mittlerweile auf 41 Partner angewachsen ist. RUB-Völkerrechtler und Friedensforscher Prof. Dr. Horst Fischer, Präsident von EIUC, hat gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Venedig, Prof. Giorgio Orsoni, die Vereinbarung unterzeichnet.

Anlaufstelle für internationale Völkerrechtsexperten

Schon jetzt ist das Kloster San Nicolo als Sitz von EIUC eine wichtige Anlaufstelle für internationale Völkerrechtsexperten. Hier findet in jedem Jahr der Europäische Masterstudiengang „Human Rights and Democratization“ statt, an dem die RUB sich mit dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) aktiv beteiligt, hier finden regelmäßig Workshops und Diplomatische Konferenzen mit hochkarätiger internationaler Besetzung statt, zuletzt – ganz aktuell – zum Stand der Demokratisierungsprozesse in verschiedenen arabischen Ländern. Angestrebt werden soll nun ein noch umfassenderes Modell, ein Centre of Excellence, in dem unter maßgeblicher Beteiligung der Europäischen Kommission Demokratisierungs- und Friedensprozesse, Recht und nachhaltige Entwicklung in einer umfassenden, transdisziplinären Perspektive betrachtet werden können. „Die Ruhr-Universität ist stolz, durch die Mitgliedschaft in EIUC an diesem zukunftsweisenden Projekt teilzuhaben. Wir können uns gut vorstellen, im Zuge unserer verstärkten Internationalisierungsbestrebungen dort künftig eine noch aktivere Rolle zu übernehmen“, betont Prof. Dr. Nils-Metzler-Nolte, RUB-Prorektor für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales.