Kuratoren- und Kritiker-Ausbildung wird gefördert

Kuratoren- und Kritiker-Ausbildung wird gefördert

03.06.2011

Die Ausbildung für Kunstkritiker und Kuratoren an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) erhält Unterstützung: Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West fördert das Aufbaustudium „Kunstkritik & Kuratorisches Wissen“. Mit ihrem neuen Stipendienprogramm in Höhe von insgesamt 30.000 Euro greift die Sparda-Stiftung dem Kritiker- und Kuratoren-Nachwuchs unter die Arme. Die Stipendien werden die Teilnehmerbeiträge erheblich reduzieren. Das Engagement der Sparda-Bank für die innovative einjährige Ausbildung junger Kunstpublizisten und Kuratoren beginnt im Oktober 2011. Die Bewerbungsfrist für den Studiengang endet Mitte Juni.

Sammeln, bewahren, ausstellen und schreiben

Das von der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der Kunsthalle Düsseldorf initiierte weiterbildende Studium „Kunstkritik & Kuratorisches Wissen“ vermittelt anwendungsbezogen und wissenschaftlich fundiert professionelle Kompetenzen für die berufliche Praxis. Sammeln, Bewahren und Ausstellen sowie das Schreiben über moderne und zeitgenössische Kunst prägen das Berufsprofil vieler Kunst-wissenschaftler. Das Aufbaustudium wird seit 2009 in Kooperation mit zahlreichen Museen und Ausstellungshäusern in Nordrhein-Westfalen und im intensiven Austausch mit renommierten Kunstjournalisten und Kuratoren sowie weiteren erfahrenen Spezialisten aus dem Ausstellungsbereich angeboten. Alle Absolventinnen des ersten Jahrgangs haben eine ihren Qualifikationen und Zielen entsprechende berufliche Tätigkeit aufgenommen, darunter die Leitung eines Kunstvereins und die kuratorische Betreuung einer großen Privatsammlung.

„Entdecken, handeln, fördern“

Getreu den Leitlinien „entdecken, handeln, fördern“ engagiert sich die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West in Nordrhein-Westfalen. Die Sparda-Stiftung unterstützt künstlerische Projekte ebenso wie kulturelle Ereignisse und soziales Engagement. Ziel ist immer, die bürgerliche Gesellschaft langfristig und nachhaltig zu stärken.

Weitere Informationen

Dorothee Böhm, Kunstgeschichtliches Institut der RUB, Tel. 0234/32-29394 dorothee.boehm@rub.de