Wie aus Visionen die Lehre der Zukunft wird

Wie aus Visionen die Lehre der Zukunft wird

03.06.2011
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Wie wird aus abstrakten Visionen von der „Lehre der Zukunft“ an Universitäten gelebte Realität? Darüber diskutieren prominente Experten und Vertreter von Hochschulen, die sich mit der Weiterentwicklung von Lehre befassen, bei der internationalen Tagung „Teaching is touching the future“ am 6. und 7. Juni 2011 an der RUB. Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland

Internationale Spezialisten berichten von ihren Visionen und deren Weg in die Praxis. So referiert Prof. Dr Mitchell Ash, Universität Wien, über das Thema: Von „Humboldt“ nach „Bologna“: Visionen im politischen und historischen Kontext. Prof. Dr. Martina Havenith-Newen, Ruhr-Universität Bochum, stellt den neuen Masterstudiengang Molecular Science and Simulation vor, der sich durch Interdisziplinarität, internationale Vernetzung und Forschungsnähe auszeichnet. Über ihre Strategien und Erfahrungen berichten weiterhin Prof. Dr. John Dickens, Loughborough University (Thema: Development of teaching and learning in academic disciplines) und Dr. Ramon Puras, Amsterdam University College (Thema: Crossing the boundaries of traditional curricular content).

Hochschulvertreter aus dem In- und Ausland präsentieren zudem anhand von Praxisbeispielen verschiedene Visionen von der „Lehre der Zukunft“ und ihre Herangehensweisen und Strategien zur Umsetzung. So erläutert die RWTH Aachen ihr UROP-Programm, das Studierenden die Möglichkeit gibt, Teil eines Forschungsteams im In-und Ausland zu sein. Die Charité Berlin stellt ihren Modellstudiengang Medizin und dessen Implementierung vor. Alle Wissenschaftsdisziplinen von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über die Lebenswissenschaften bis zu den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sind vertreten.