RUB unterstützt hörgeschädigte Beschäftigte

RUB unterstützt hörgeschädigte Beschäftigte

27.04.2011

Als bundesweit erste Hochschule erprobt die Ruhr-Universität Bochum die Kommunikations- und Arbeitsassistenz für Hörgeschädigte nach dem „ini.KAB-Ansatz“. Zwischen April und September unterstützt die Kommunikations- und Arbeitsassistentin Barbara Grundei aus Bochum schwerhörige Beschäftigte der Uni kostenfrei und unbürokratisch im Arbeitsalltag. Arbeitswissenschaftler um Prof. Dr. Heiner Minssen (Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung) begleiten die Erprobung dieses Instrumentes mit einer Fallstudie.

Für Schwerhörige, Spätertaubte und Menschen mit CI

Der „ini.KAB-Ansatz“ steht für die erste professionelle Weiterbildung zur „Kommunikations- und Arbeitsassistenz für lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte im Beruf“ – insbesondere für Schwerhörige, Spätertaubte und Menschen mit Cochlea Implantat (CI). Er wurde vom Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung der RUB entwickelt und zwischen 2009 und 2010 erstmalig vom Deutschen Schwerhörigenbund e.V. erprobt. Inhalte der Weiterbildung sind zum Beispiel Dolmetschtechniken, berufliches Rollenverhalten als Assistenz und Selbstmanagement.