Libyen – quo vadis?

Libyen – quo vadis?

18.04.2011
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Unter dem Titel „Libyen – quo vadis?“ laden das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) und die Juristische Fakultät der RUB zu einer fachübergreifenden Podiumsdiskussion ein (Mittwoch, 20.4., 16 bis 17.30 Uhr, GBCF 04/414). Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen der RUB beleuchten den gewaltsamen Konflikt und erörtern zahlreiche Fragen.

Öffentliche Podiumsdiskussion in der RUB

So geht es beispielsweise darum, ob die Libyenresolution und der Libyeneinsatz völkerrechtswidrig sind und welche Rolle Bodenschätze wie Öl spielen. Wieso hat sich der Konflikt in Libyen so gewaltsam gestaltet, während er in anderen nordafrikanischen Ländern eher friedlich verlaufen ist? Was sind die Interessen der nationalen Akteure, insbesondere von Frankreich und den USA? Was hat die deutsche Position motiviert, gegen die EU-Partner zu stimmen?

Die öffentliche Veranstaltung ist Bestandsaufnahme und Ausblick zugleich. Es diskutieren Prof. Knut Ipsen, Völkerrechtler und Altrektor der RUB, Prof. Adelheid Puttler (Juristische Fakultät), Prof. Stefan Wohnlich (Geowissenschaften), PD Hans-Joachim Heintze (IFHV) und Tanja Scheiterbauer (Sozialwissenschaft). Moderiert wird die Veranstaltung von Juniorprofessor Pierre Thielboerger (IFHV). Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen
Prof. Dr. Pierre Thielboerger, International Law and International Humanitarian Law, IFHV, Tel. 0234/32-23984 pierre.thielboerger@rub.de