Mit Druckluft Wind zwischenspeichern

Mit Druckluft Wind zwischenspeichern

11.04.2011

Der Pferdefuß erneuerbarer Energiequellen ist ihre Unstetigkeit: Strom entsteht nicht, wenn er gebraucht wird, sondern wenn gerade die Sonne scheint oder der Wind weht. Die Lösung ist ein Zwischenspeicher. Ingenieure der Ruhr-Universität und des Fraunhofer-Instituts UMSICHT setzen auf Druckluftspeicherkraftwerke. Darin wird Luft bei Stromüberschuss durch einen elektrisch betriebenen Kompressor in einen dichten Behälter gepresst, bei Strombedarf wieder herausgelassen, wobei sie Turbinen antreibt, die Strom erzeugen. Dabei gilt es, den Teufel im Detail zu überlisten, um Wirkungsgrad und Wirtschaftlichkeit zu optimieren. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe von RUBIN.

Neues Design und Audio-Beiträge

Die RUBIN-Webseite erscheint nicht nur im neuen, übersichtlichen und schicken Design, sondern bietet jetzt auch als zusätzlichen Service Audiobeiträge zu ausgewählten Artikeln. Weitere Themen im Heft: Über den technischen Fortschritt bei Hörgeräten berichten Kommunikationsakustiker, Ingenieure optimieren Druckluftspeicherkraftwerke für die Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien und Philosophen informieren darüber, was das Wissen um „Die Gedanken der Anderen“ für das eigene Selbstverständnis und das Verstehen anderer Menschen bedeutet. Daneben geht es um: „Kleine Strategen“ – ein Modell zur zwischenmenschlichen Interaktion; „Auf Augenhöhe mit Familie Aksoy“ – Mülheimer Kindertagesstätte fällt auf mit Early Excellence Concept; „Scharfe Sicht auf Probe“ – mit der lichtadjustierbaren Linse; „Virusexporteur mit besonderen Aufgaben“ – verpackte HIV; „Der Boom der wilden Walnuss“ – Walnussbaum erobert Ruhrgebiet; „Rein ins Nervensystem und von innen aufmischen“ – freie Radikale und Nervenerkrankungen; „Leben hinter der Leitplanke“ – Bestandsaufnahme an der A40.