NRW-Verdienstorden für Prof. Dr. Onur Güntürkün

NRW-Verdienstorden für Prof. Dr. Onur Güntürkün

Für seine Verdienste um den wissenschaftlichen, persönlichen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und seinem Geburtsland Türkei wurde Prof. Dr. Onur Güntürkün, Inhaber des RUB-Lehrstuhls für Biopsychologie, am 7. April mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überreichte die Auszeichnung in Düsseldorf.

Souverän zwischen zwei Kulturen

„Onur Güntürkün bewegt sich souverän zwischen zwei Kulturen, die ihn geprägt haben. Mit seinem Vorbild vermittelt er Deutschen und Türken, insbesondere jungen Menschen mit Migrationshintergrund, den Wert von Lernen und Bildung“, sagte sie in ihrer Laudatio.

Der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen wird seit 1986 an Bürgerinnen und Bürger aus allen Gruppen der Bevölkerung verliehen, deren außerordentliche Verdienste für die Allgemeinheit in allen Lebensbereichen erworben wurden. „Dem in Bochum lebenden Onur Güntürkün ist der wissenschaftliche, persönliche und gesellschaftliche Austausch mit seinem Geburtsland überaus wichtig. Seiner aktiven Vermittlung zwischen den akademischen Kulturen der Türkei und Deutschlands sind Vereinbarungen zwischen Bochum und Istanbul, aber auch mit anderen türkischen Universitäten, über gemeinsame Studienabschlüsse und Promotionen zu verdanken“, sagte die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei der Verleihung. Die Fakultät für Psychologie der RUB freut sich mit ihrem Kollegen: „Prof. Güntürkün ist ein wirklich herausragendes Mitglied unserer Fakultät. Er hat sich durch außergewöhnlichen Einsatz in Forschung und Lehre um die Psychologie an der Ruhr Universität im Speziellen, aber auch um die Neurowissenschaften an der RUB im Allgemeinen sehr verdient gemacht“, unterstreicht Prof. Dr. Oliver T. Wolf, Prodekan der Fakultät für Psychologie der RUB. „Herr Güntürkün ist ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer, dessen Veranstaltungen in den Evaluationen der Studierenden immer Spitzenplätze erhalten. Er versteht es wie kein zweiter die Studierenden zum Mitdenken zu animieren und ihnen zu vermitteln, dass Wissenschaft Spaß macht.“