Überdurchschnittlich viele Bachelor-Studierende gehen ins Ausland

Überdurchschnittlich viele Bachelor-Studierende gehen ins Ausland

02.02.2011

Studierende der Ruhr-Universität Bochum sind international mobiler als der Durchschnitt. Das hat die Absolventenstudie ergeben, für die Sozialwissenschaftler die Bachelor-Absolventen des Prüfungsjahres 2008 befragt haben. Demnach verbringt jeder dritte RUB-Studierende einen Teil seines Studiums im Ausland. Im Durchschnitt eines bundesweiten Kooperationsprojekts von mehr als 40 Universitäten trifft das nur auf jeden vierten zu. Die Studiendauer verlängert sich durch die Auslandsaufenthalte im Durchschnitt nicht.

Zahl der Reisewilligen wächst

Das International Office der Ruhr-Universität stellt seit einiger Zeit ein wachsendes Interesse an Auslandsaufenthalten fest. „Die Zahl derjenigen, die mit einem Erasmus-Stipendium ins Ausland gehen, lag 2002/03 noch unter 200, zurzeit liegt sie bei etwa 400“, so Jutta Schmid, stellvertretende Leiterin des International Office. Auch hat sich die Zahl der über die zentralen Partnerschaften „verschickten“ Studierenden von 2002 bis heute mehr als verdoppelt von etwa 15 auf ca. 40 im akademischen Jahr.