Experimentelle Kunst in der Goldkante
Nummer 61 - Bochum, 18.05.2016

Experimentelle Kunst in der Goldkante

Performancereihe startet in das Sommersemester

Wie Blicke wirken, das Verhältnis zwischen Performer und Zuschauer, die alltäglichen Erfahrungen von Uneindeutigkeit: Vielfältig sind die Themen, die Künstlerin Vika Kirchenbauer in ihren Filmen verarbeitet.

Sehen und angesehen werden

Als Künstlerin und Autorin hat sich Vika Kirchenbauer in der internationalen Kurzfilmszene einen Namen gemacht. In der Bochumer Bar Goldkante (Alte Hattinger Straße 22) präsentiert sie am 25. Mai um 20 Uhr eine Auswahl aus ihren Werken unter dem Titel „Looking and Being Looked at in Times of Transparency“. Auch ein Set aus ihrem Musik- und Performance-Projekt „Cool forYou“ stellt die Berlinerin vor. Mit dem Besuch der Künstlerin startet die Reihe „EXMF: Experiments in Music and Film“ der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in das Sommersemester.

Im Mittelpunkt der gezeigten Arbeiten steht das Zwischenmenschliche. Kirchenbauer diskutiert Probleme des Blickens und Angeblickt-Werdens. Ebenso setzt sie sich aber auch mit Machtstrukturen der Psychiatrie, dem Verhältnis zwischen Performer und Zuschauer und anderen Themen auseinander.

Einblick in experimentelle künstlerische Arbeitsweisen

Mit Unterstützung der Mercator Forschergruppe „Räume anthropologischen Wissens“ der RUB haben Michael Anacker (Institut für Philosophie I) und Katrin Mundt (freie Kuratorin) die Reihe „EXMF: Experiments in Music and Film“ initiiert. Sie wollen damit seltene Einblicke in experimentelle künstlerische Arbeitsweisen ermöglichen.

Redaktion

Raffalea Römer
Dezernat Hochschulkommunikation

Weitere Informationen

Dr. Michael Anacker, Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Tel.: 0234 32 22725
michael.anacker@rub.de

 

Angeklickt

 

Vika Kirchenbauer

Die Künstlerin Vika Kirchenbauer präsentiert eine Auswahl ihrer Arbeiten in Bochum.

© Rita Macedo
Download (205.0 kB)