Durst nach Bildern
Nummer 143 - Bochum, 16.11.2015

Durst nach Bildern

Wie Action Cameras unseren Zugriff auf den Alltag verändern

Künstler Martin Kohout ist Gast der RUB

Videos sind dank Smartphone und Helmkamera heute fester Bestandteil unseres Lebens. Wir konsumieren technische Tools, die uns zugleich zu Produzenten machen. Wie nutzen wir diese Produktionsmöglichkeiten und wie verändert sich dadurch unser Zugriff auf den Alltag und uns selbst? Fragen, über die der Video- und Klangkünstler Martin Kohout als Gast der RUB am Mittwoch, 25. November, 20 Uhr, in seinem Programm „Durst“ in der Goldkante (Alte Hattinger Str. 22, Bochum) sprechen wird.

Pendeln zwischen Berlin und Prag

Martin Kohout hat an der Filmakademie FAMU in Prag, der Universität der Künste in Berlin und der Städelschule in Frankfurt/Main studiert. Er ist Künstler und Verleger und lebt in Berlin und Prag. 2014 war er für den renommierten Jindrich Chalupecky Award, den tschechischen Nationalpreis für Junge Künstler, nominiert.

Reihe: exmf. experiments in music and film

Auf Einladung von Katrin Mundt und Michael Anacker, die die Vortragsreihe „exmf. experiments in music and film“ initiiert haben, wird Kohout über seine Arbeit mit Action Cameras sprechen - sowohl über sein Interesse an den Bildern, Klängen und Bewegungen, die sie erzeugen, als auch ihre Bedeutung für die Vermittlung von Erfahrung, ihr Verhältnis zu Realismus und neuen Formen von Kommunikationsverhalten. Neben eigenen Videoarbeiten präsentiert er Videos von Nichtkünstlern und eine Soundperformance seines Musikprojekts TOLE.

Förderung

Mit freundlicher Unterstützung der Mercator Forschergruppe „Räume anthropologischen Wissens“ der Ruhr-Universität Bochum.

Redaktion

Raffalea Römer
Dezernat Hochschulkommunikation

Weitere Informationen

PD Dr. Michael Anacker, Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum, (0234)32-22725
michael.anacker@rub.de

 

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