Ein Leben in der Matrix
Meldung vom 11.02.2011
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Ein Leben in der Matrix

Die Motoneurone aus dem Rückenmark wurden fünf Tage lang auf unterschiedlichen Substraten kultiviert. Nervenzellen auf Substraten mit Chondroitinsulfat-Zuckerresten (B-D) bilden längere Fortsätze als Nervenzellen auf einem Substrat ohne Zuckerreste (A). Download (89.4 kB)

Bochumer Forscher haben herausgefunden, dass bestimmte Zuckerreste im Rückenmark das Wachstum und Überleben von Nervenzellen steuern, die die Bewegung von Muskeln kontrollieren.

Hoffnung auf Heilung für Nerven

„Wir hoffen, dass diese Erkenntnisse die regenerative Behandlung bei Nervenverletzungen verbessern können“, erklärt Prof. Dr. Stefan Wiese aus der Arbeitsgruppe für Molekulare Zellbiologie (Fakultät für Biologie und Biotechnologie). Über diese Zuckerreste in der Umgebung der Zellen, die extrazelluläre Matrix genannt wird, berichten die Forscher im Journal of Neuroscience Research.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00041.html.de