Gen-Therapie kann Restenose bei Herzpatienten verhindern
Meldung vom 31.01.2011
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Gen-Therapie kann Restenose bei Herzpatienten verhindern

Bochumer Kardiologen haben zusammen mit Kollegen aus den Herzzentren Hannover, Bad Nauheim, Mainz und Frankfurt eine erste Gen-Therapiestudie zur Vorbeugung erneuter Gefäßverschlüsse bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit abgeschlossen. Mit einem speziellen Katheder pressten sie nach der Öffnung des verengten Gefäßes ein Genprodukt in die Gefäßwand, das den genetischen Bauplan für ein Enzym enthält, welches vor Ort Stickstoffmonoxid (NO) bildet.

NO schützt vor Wiedereinengung

NO verhindert den Wiederverschluss des Gefäßes. Die Anwendung des Genprodukts gelang bei allen 30 Patienten, damit verbundene Komplikationen wurden über sechs Monate nicht beobachtet. Die Forscher berichten in der Online-Ausgabe des Journals „Human Gene Therapy“.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00026.html.de