Interreligiöser Pavillion
Meldung vom 15.09.2010

Interreligiöser Pavillion

Nachwuchswissenschaftler der Arbeitsgruppe „Kultur und Gesellschaft“ der Global Young Faculty thematisieren in ihrer Ausstellung Sondernutzung die Herausforderungen und Potentiale religiöser und kultureller Vielfalt in der Metropole Ruhr. Dazu wird von ihnen auf dem Willy-Brandt-Platz am kommenden Freitag ein Pavillon installiert, in dem Ergebnisse studentischer Lehrforschungsprojekte ausgestellt werden.

Präsenz der Religionen und Kulturen

Die jungen Forscher nehmen Bezug auf die zunehmende öffentliche Präsenz unterschiedlicher Religionen und Kulturen, die von den Rändern in die Zentren unserer Städte wandern. Dabei stehen verschiedene Fragen im Vordergrund:
Wie kann mit dieser neuen Vielfalt umgegangen werden? Sollten Religionen nicht als wertvolle Ressource, denn als Bedrohung verstanden werden? Worin besteht das kreative und produktive Potential religiöser Gemeinschaften von Migranten im Ruhrgebiet? In der Global Young Faculty arbeiten rund 100 Nachwuchswissenschaftler aus dem Ruhrgebiet ein Jahr zu aktuellen und künftigen Herausforderungen der Gesellschaft zusammen. Sie ist eine Initiative der Stiftung Mercator, die vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) koordiniert wird.

Weitere Informationen
http://sondernutzung.wordpress.com/das-projekt/