Neues DFG-Schwerpunktprogramm startet
Meldung vom 17.05.2010
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Neues DFG-Schwerpunktprogramm startet

Wie passen sich Pflanzen genetisch an veränderte Umweltbedingungen an – verursacht auch durch den Menschen? Die Vielfalt pflanzlicher Formen und Leistungen, die schon Charles Darwin beschäftigte, steht im Mittelpunkt eines neuen Schwerpunktprogramms, dessen Einrichtung die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat. Die Koordination übernimmt Prof. Dr. Ute Krämer (Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie).

Im Fokus: Kreuzblütler

Im Fokus des Schwerpunktprogramms steht die Familie der Kreuzblütler, der neben Kulturpflanzen wie dem Raps, Kohl und Senf auch die genetische Modellpflanze Ackerschmalwand angehört. Das interdisziplinäre Forscherteam der beabsichtigt die Kombination von molekularbiologischen Methoden mit ökologischen Fragestellungen und wendet modernste Technologien an, um pflanzlichen Leistungen auf den Grund zu gehen. „Wir haben heute die Möglichkeit, die Erbinformationen mehrerer nahe verwandter Arten, Populationen und sogar Individuen vollständig zu entschlüsseln und miteinander zu vergleichen“, erklärt Prof. Krämer.

Weitere Informationen
http://www.pm.rub.de/pm2010/msg00150.htm