Loveparade: Hilfe für Betroffene
Meldung vom 26.07.2010

Loveparade: Hilfe für Betroffene

Studierende der Ruhr-Universität Bochum sowie der Universitäten Duisburg-Essen und Dortmund, die selbst direkt oder indirekt Opfer des Loveparade-Unglücks in Duisburg geworden sind, können sich an Professor Dr. Thomas Feltes vom Lehrstuhl für Kriminologie und Polizeiwissenschaft der RUB wenden. Professor Feltes ist Jurist und Pädagoge. Er bietet an, Hinterbliebene, Verletzte oder psychisch Betroffene bei Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen zu beraten und im weiteren Verfahren auch ohne Kosten zu unterstützen.

Gegebenenfalls unterstützt er auch die Bildung einer Selbsthilfegruppe Betroffener. „Auch diejenigen, die nicht selbst körperlich geschädigt wurden, aber unmittelbar Zeuge der dramatischen Ereignisse waren, können unter Schock stehen und psychische Spätfolgen erleiden“, so Prof. Feltes. Betroffene sollten aber vor allem nicht allein gegen die Verantwortlichen vorgehen, rät der Jurist. Professor Thomas Feltes ist per E-Mail (thomas.feltes@rub.de) oder Telefon (0173-3170807) erreichbar.

Weitere Informationen
http://www.ruhr-uni-bochum.de/kriminologie/

Psychologisches Beratungsangebot

Alle Angehörige der Ruhr-Universität und der anderen Bochumer Hochschulen, die selbst direkt oder indirekt Opfer des Loveparade-Unglücks in Duisburg geworden sind, können sich zudem von Montag bis Freitag an die psychologische Beratung der Ruhr-Universität wenden.

Nach den Erfahrungen der Berater ist es sehr hilfreich, kurzfristig nach einem belastendem Erlebnis über diese Erfahrungen zu sprechen - sei es mit Freunden, der Familie, anderen Betroffenen oder professionellen Beraterinnen und Beratern. Dies gilt insbesondere bei Schlafstörungen oder wenn Bilder und Erinnerungen der Ereignisse belastend sind.

Interessierte können telefonisch einen Gesprächstermin vereinbaren:
0234/32 - 23865

Weitere Informationen
http://www.ruhr-uni-bochum.de/zsb/krisen.htm